Was muss rein? – Die Kernpunkte im Schnelldurchlauf
Erstmal: Name und Rechtsform. Dann die vollständige Anschrift, also Straße, Hausnummer, PLZ und Ort. Nicht nur „Musterstraße 1″, sondern exakt. Telefon und Fax können optional sein, doch ein funktionierendes E-Mail-Kontaktfeld ist ein Muss. Und ja, die Umsatz-ID oder Handelsregisternummer, wenn du ein Unternehmen bist – das ist keine Kleinigkeit.
Der rechtliche Knackpunkt – Telemediengesetz vs. DSGVO
Hier treffen zwei Welten aufeinander: Das Telemediengesetz (TMG) verlangt die Offenlegung, die DSGVO verlangt Transparenz über die Datenverarbeitung. Ein cleveres Impressum verbindet beides, ohne zu überladen. Kurz gesagt: Du gibst an, wer du bist, und erklärst, welche Daten du sammelst und warum.
Praktische Fallen – Was häufig übersehen wird
Viele denken, ein kurzer Satz reicht. Falsch gedacht. Fehlende Angaben führen sofort zu Abmahnungen. Und das Impressum darf nicht nur im Footer versteckt sein – es muss gut sichtbar und erreichbar sein. Außerdem: Wenn du mehrere Betreiber hast, muss jeder einzeln genannt werden.
Wie du das Impressum technisch einbaust
Ein einfacher Link reicht. Aber achte darauf, dass er nicht durch JavaScript versteckt wird. Browser und Suchmaschinen müssen ihn ohne Umwege finden. Ein sauberer HTML-Code ist hier dein bester Freund. Und vergiss nicht, das Impressum auf jeder Unterseite zu verlinken.
Beispiel für einen sauberen Impressum-Link
Hier ein Muster, das du direkt übernehmen kannst: https://box-wetten.com/impressum/.
Aktualität – Warum du das Impressum regelmäßig prüfen musst
Unternehmen ändern Adresse, neue Geschäftsführer kommen dazu, und Gesetze wandeln sich. Einmal setzen und vergessen ist keine Option. Setz dir einen Kalender-Reminder, mindestens einmal im Quartal prüfen, ob alle Angaben noch stimmen.
Der letzte Schuss – Was du jetzt sofort tun solltest
Öffne deine Website, such das Impressum, prüfe jede Zeile. Wenn etwas fehlt, ergänze es sofort. Keine Ausreden. Dein rechtliches Rückgrat hängt davon ab.
